Emma ist da!
Unsere kleine Maus ist gelandet! Am 28.2.2008 um 11:43 hat die kleine Emma das Licht der Welt erblickt. Zu uns gekommen ist sie in der Rudolfstiftung in Wien. Bei der Geburt hatte Sie 1650g und war 43 cm groß!

Eva und Ich platzen vor Stolz aus allen Nähten, können unser Glück noch gar nicht fassen und sind zugleich unheimlich nervös! Damit wir aber allen die nicht bei DEM Großereignis 2008 dabei sein können auch einen Überblick geben können hier einige Fotos:

Mittwoch 27.2.2008 Donnerstag 28.2.2008 Samstag 1.3.2008 Dienstag 4.3.2008 Donnerstag 6.3.2008 Samstag 8.3.2008
Montag 10.3.2008 Dienstag 11.3.2008 Mittwoch 12.3.2008 Freitag 14.3.2008 Samstag 15.3.2008
 
 

Auf Wunsch auch hier die kleine Geschichte von Emma's Geburt...

Mittwoch 27.2.2008
Deine Mama geht wieder einmal zu einer Routine-Untersuchung ins Krankenhaus. Nachdem du die letzten Tage super unruhig warst und im Bauch von der Mama rumgeturnt hast, warten wir mit Spannung auf den Bericht der Ärzte.

Gegen Mittag ruft mit deine Mama an. Ich steh gerade mitten im Unterricht und sehe dass sie anruft, kann aber gerade nicht ran gehen. Fünf Minuten später macht Bella die Türe zum Unterrichtsraum auf. Ihr Blick sagt alles……. Sie sagt noch dass ich die Sachen packen soll – ich packe alles zusammen und bin sofort mit Bella am Weg ins Krankenhaus.

Wenig später komme ich im Krankenhaus bei der Mama an. Laut Bericht der Ärzte ist kein Fruchtwasser mehr vorhanden. Das heißt somit dass du am Donnerstag mittels Kaiserschnitt auf die Welt gebracht wirst. Mir zittern die Knie und ich bin super-nervös. Ich atme tief durch …. Ich bleibe bis am Abend bei deiner Mutti. Am nach Hause Weg rufe ich alle Bekannten an und versuche sie zu beruhigen. Während dessen ruft mich Eva an und gibt mir durch dass mit dir alles in Ordnung ist. Die Ärzte haben dich untersucht und es geht dir so gut dass der Kaiserschnitt auf Freitag (29.2) festgelegt wird.

Zu hause angekommen fällt mir tonnenweise das Gestein vom Körper. Ich bin wie gerädert und brauche gut zwei Stunden um mich in der Wohnung wieder aufrecht bewegen zu können. Nun gut – also doch der 29.2. Ich fange an zu recherchieren wie das mit dem Geburtstagsfeiern ist…. 29.2 Schaltjahr ….

Ich beschließe am Donnerstag arbeiten zu gehen. Bei Eva kann ich nicht viel machen. Dir geht es gut und wenn ich zu Hause bleibe drehe ich am Rad…

Donnerstag 28.2.2008
Aufstehen, arbeiten gehen, alles ganz ruhig, alles kein Problem ….

In der Arbeit Unterricht halten. Alles ganz ruhig runterpredigen. Der Unterricht ist sogar eine Abwechslung weil ich die Gedanken schweifen lassen kann. Um 9:25 – das Telefon läutet – deine Mama ist dran. Ich heb sofort ab und frag was los ist. Deine Mama sagt nur, dass deine Herztöne in der Früh nicht in Ordnung waren und dass du in 12 h per Kaiserschnitt geholt wirst.

Puls 200, ich lasse einen Kollegen meine Klasse betreuen. Gebe meinen Chefs kurz Bescheid dass ich weg muss. Meine Sachen packe ich im Eilzugtempo ein. Springe in die U-Bahn – Straßenbahn kommt nicht daher. Taxi – ab ins Krankenhaus. Bin um 10:00 im Krankenhaus im Zimmer deiner Mutti.

Eva zieht sich gerade noch das Nachthemdchen an und wird dann im Bett zu den Kreissälen gebracht. Gemeinsam sind wir im Vorbereitungsraum und lauschen noch ein letztes Mal deinen Herztönen im Bauch deiner Mama. Nach ca. 80-90 min wird Eva dann in den Kreissaal gebracht. Einige Ärzte, Schwestern, Anästhesisten haben uns erklärt wie alles ablaufen wird. In den Kreissaal selbst darf ich nicht mit. Da wir nicht wissen wie gut bzw. schlecht es dir nach der Geburt geht, will der Chirurg kein Risiko eingehen und bittet mich draußen zu warten.

Draußen warten ist die Hölle!!! Es ist 11:30 wie deine Mama in den OP-Saal kommt. Ich geh die Wände hoch. Geh auf und ab, setze mich hin, steh auf …. Ich bin aufgekratzt, nervös alles zugleich

Der Arzt hat gesagt dass der Kaiserschnitt normal ca. 25-30 min dauert. Danach ca. noch mal solange zum wieder zu machen. Jedes mal wenn die Türe aufgeht, schau ich sofort hin wer rauskommt.

11:45 jetzt muss es gleich soweit sein – wuzaaaaaa ommmmmm ruhig bleiben ruhig bleiben …..

Kurz vor 12 – die Türe geht auf. Eine Frau im grünen OP-Gewand kommt heraus und hält dich in der Hand. Du bist eingehüllt bis oben hin in weißen Tüchern. Nur der Kopf schaut raus. Ich steh schon, zeige mit dem Finger auf dich und frage nur "Ist das … " habe schon Tränen in den Augen "und … alles gesund" Die Ärztin bejaht und fragt ob ich dich noch kurz halten will.

Mein Gott ich halte dich in den Händen – MEINE TOCHTER – ich platze vor Glück und Stolz kann es nicht fassen. Diese Sekunden sind alles – du bist alles – mein Gott bin ich glücklich. Die Tränen kann ich schon lange nicht mehr halten. Die Ärztin nimmt dich wieder und bringt dich auf die Neo-Natologie.

Ich kann es nicht fassen – unmöglich – Wahnsinn – wie soll man das beschreiben. MEINE Tochter – du bist da. Du bist gesund – hübsch – alles dran. Du hast deine Mama und mich soeben zu den glücklichsten Menschen gemacht die es überhaupt gibt.

Überglücklich bin ich. Ich muss noch etwas auf und abgehen um das alles irgendwie fassen zu können. Nach ca. 30 min darf ich zu deiner Mutti. Sie liegt noch im OP-Raum. Alle Ärzte usw. sind schon weg. Ich bin bei deiner Mutti und wir freuen uns, küssen uns und sind einfach nur happy. DU bist da…. Endlich… Geschafft

Kurz nach 14:00 reiß ich mich von Eva los und ich darf in die Neonatologie. Du liegst da – in einem Wärmebettchen. Hast schon einige Schläuche und Bips-Dinger angeschlossen. Aber du atmest – alle Werte sind ok. Die Schwestern erklären mir was ich tun muss damit ich die Hand auf dich legen darf. Händewaschen, Desinfezieren, und und und …. Jetzt ist es soweit. Ich darf meine Hand auf einen Bauch legen. Dir ist das alles zwar noch wurscht aber ich weine wie ein Schlosshund.

So sitze ich vor deinem Bettchen – nur die Hand auf dir – überglücklich, stolz, verweint happy – DAS IST SPITZE

Nach circa einer Stunde versuche ich dir einen Kuss auf die Hand zu geben. Dann gehe ich zur Mutti. Die ist inzwischen aufs Zimmer gebracht worden. Ich freue mich. Erzähle stolz von dir, das alles in Ordnung ist. Mein Gott wie sehr ich euch zwei liebe lässt sich gar nicht beschreiben. Geschafft, du bist da, gesund – wie sehr haben wir uns auf diesen Moment gefreut und jetzt ist er da – Durchatmen

Nach einer Weile komme ich noch mal zu dir auf die Station. Du liegst so ruhig da. Büselst vor dich hin. Hast einen Schlauch bei der Nase der dir Sauerstoff hinbläst aber alles ist gut – alles ist in Ordnung. Ich trau mich fast nicht die wieder anzugreifen. Du bist noch so klein, so lieb – aber du bist da!

Nach einer Weile hab ich mich dann endlich wieder soweit im Griff. Ich kann endlich ein par Fotos machen. Du bist gerade mal ein par Stunden alt. Aber du hast mein Leben jetzt schon auf den Kopf gestellt. Ich liebe dich mein Schatz!!!

Irgendwann am frühen Abend komme ich dann wieder von dir los. Ich raffe mich auf und zeige deiner Mutti stolz die Fotos von dir. Du bist so hübsch – wir sind so happy!!

Später verlasse ich das Krankenhaus. Ich werde mich jetzt noch auf ein Bierchen mit einem Kollegen treffen. Am Weg dorthin rufe ich noch einige Leute an und erzähle mit stolzer Brust von deiner Geburt. Deiner Oma (Regina-Oma) hab ich es schon Nachmittag erzählt. Elvira-Oma hat es kurz danach erfahren.

Gegen 22:00 komme ich nach hause. Voller Stolz erzähle ich der Welt über den Computer von dir. Du hast deine erste Homepage – Ein Foto – ein kurzer Text – aber ich bin soooooo glücklich. Ich schaffe es gerade noch einige Mails zu schicken bevor ich völlig ko um 23:00 einschlafe

Liebste Emma,
Vieles hat Dir ja schon Dein Papa erzählt, deshalb erzähle ich Dir was mir noch so einfällt. Als bei der Routineuntersuchung die Ärztin sagte, das Fruchtwasser ist weg, dachte ich mein herz bleibt stehen, sie versuchte zwar mich zu beruhigen und sagte es gehe dir sehr gut und du wirst gut versorgt, aber so richtig funktioniert hat das nicht. Ich wurde ja schon drauf vorbereitet, dass du wahrscheinlich früher geholt wirst, aber doch nicht so früh....

Ich rief also Deinen Papa an und obwohl der sehr schnell da war, kam es mir vor wie eine Ewigkeit. Kurz nach Deinem Papa kam auch der Kinderarzt zu uns und bereitete uns sehr einfühlsam auf das zu erwartende vor. Wir erfuhren welche Medizin und Maßnahmen du brauchen würdest auch welche Zugänge, Schläuche und Kabel "normal" sind.

Dann das grosse Warten auf den endgültigen Termin an dem sie Dich aus meinem Bauch holen. Am Donnerstag in der Früh fielen beim CTG Deine Herztöne ab und man dachte schon man müsste Dich gleich holen, ich hatte solche Angst weil dann keine Zeit gewesen wäre Deinen Papa zu holen, aber Gott sei dank man konnte doch noch ein paar Stunden warten und so war Dein Papa da als man mich für den OP fertigmachte. Dann ging es los, Kreuzstich, und ... Da ich nichts sehen konnte erzählte mir die Anästhesiestin und die Schwester was gerade passierte und als sie sagten " der Bauch ist offen, man kann schon den Popo sehen, musste ich kurz schmunzeln, ja du hattest schon im Bauch deine eigene "Liegeposition"!

Dann ein kurzer Ruck und Du hast geschrien, "Oh mein Gott sie atmet - sie lebt" schoss es mir durch den Kopf und die Tränen in meine Augen. "und sie ist rosa" sagte die Ärztin dann konnte ich dich ganz kurz sehen.

Ok durchatmen und durchhalten bis wir mehr wissen. Nach ein paar Minuten brachte man Dich zu mir eingewickelt bis zur Nasenspitze in eine weisse Decke, du sahst aus wie eine Porzellanpuppe,man legte Dich an meine Wange und ab da konnte ich nicht mehr anders ich heulte wie ein Schlosshund.

Ich kann dem Universum nur danken für Deinen grossartigen und aussergewöhnlichen Papa, den ich über alles liebe und für Dich mein Sternchen, dass wundervollste Geschenk das er mir machen konnte. Ich weiss nicht mehr wie ich ohne euch 2 leben konnte, ohne meine eigene kleine Familie! Ich kann es kaum erwarten Dich endlich bei uns zuhause zu haben und Dich aufwachsen zu sehen, Ich liebe dich mein Sternchen Emma,

Deine Mama


Samstag 1.3.2008
Das erste Wochenende nach deiner Geburt war herrlich. Deine Mutti war ja noch im Krankenhaus und deswegen immer gleich bei dir. Ich hab mich mal ausgeschlafen und bin dann sofort zu dir ins Krankenhaus gefahren. Dort bist du dann auch schon gelegen und hast uns manchmal (aber wirklich nur manchmal) mit einem Lächeln beglückt. Die meiste Zeit schläfst du oder hast die Augen zu. Völlig egal für uns - wir haben dich einfach lieb! Du bekommst die meiste Zeit Infusionen und bist damit ganz glücklich. Am Sonntag bekommst du auch mal den Schnuller. Aber was für einer - ein MINI Schnuller!! Natürlich probieren wir auch mal ein Fläschchen. Da du aber noch zu klein bist für das ganze Fläschchen bekommst du mal nur den Sauger. Behutsam wird mittels einer Spritze Milch oder Tee in den Sauger gegeben.

Deine Mutti und ich sind ganz baff wenn wir sehen wie du die Milch runterschlingst. Aja zur Information. Angefangen haben wir mit einem (in Zahlen 1) ml. Nach dem Trinken bist du aber meistens fix und foxy und schläfst relativ schnell wieder ein. Deine Mama meint eher komatöses Schlafen :-). Leider ist das Wochenende viel zu kurz und ich muss auch schon wieder in die Arbeit.

Während der Woche bin ich untertags in der Arbeit, erkundige mich via Telefon bei deiner Mutti ob alles in Ordnung ist. Nachdem ich ja noch alleine zu hause schlafen muss beruhigt es mich immer zu hören dass es dir gut geht. Deine Mutti hat schon strikte Anweisung von mir erhalten bei jedem Telefonat mit mir als erstes zu sagen "Alles in Ordnung, Emma geht es gut". Der Grund dafür ist relativ einfach und ich glaube auch verständlich - ich sorge mich - ich sorge mich eigentlich immer um dich wenn ich nicht da bin. Nach der Arbeit fahre ich immer direkt zu dir ins Krankenhaus.

Herrlich - dieses Gefühl dich zu sehen, wie es dir gut geht! Manchmal denke ich an meine Eltern und kann so in etwa nachvollziehen was sie empfunden haben und immer noch empfinden wenn sie meine Geschwister und mich sehen. Unbändigen Stolz, Zufriedenheit, Glück, ...

Dienstag 4.3.2008
Deine Mama hat dich am Dienstag das erste Mal halten dürfen. Wir haben beide Tränen in den Augen. Naja wohl eher im gesamten Gesicht, am Körper, überall, leider auch etwas auf dir. Keine Angst es sind Tränen vor lauter Freude. Du kuschelst ganz eng mit Mama. Super! Du beruhigst dich automatisch wenn du bei deiner Mama liegst. Ich trau mich noch nicht dich zu halten - bin noch feig. Bin momentan mal zu sehr damit beschäftigt zu fassen was da alles abläuft. Ein kleines Mädchen, UNSERE Tochter - unfassbar.

Donnerstag 6.3.2008
Die Woche vergeht wie im Flug. Der Donnerstag ist bereits da. Ich entführe Eva auf ein Essen zum Italiener ums Eck. Die Strapazen der Woche sind natürlich auch deiner Mutti anzumerken. Wir beschließen dass deine Mutti nach Hause kommt und sich dort etwas erholen soll. Die Entscheidung fällt uns überhaupt nicht leicht. Wir wollen dich in keinster Weise alleine lassen. Auch wenn es nur 15 min zu Fuß (2km Luftlinie) sind - es fühlt sich schlimm an! Nicht mehr direkt bei dir zu sein ist vor allem für deine Mutti eine große Umstellung. Es war aber notwendig weil sonst deine Mutti am Stand rotieren würde. So hat sie wenigstens am Abend Zeit - wenn du sowieso schläfst - sich etwas zu entspannen.

Samstag 8.3.2008
Das nächste Wochenende (8.3 und 9.3.08)! Du trinkst inzwischen schon gaaaanz viel (8 x 15 ml oder so). Ich halte dich in der Zwischenzeit schon selbst. Mit Stolz geschwellter Brust versteht sich. Du lächelst dabei manchmal ganz und gar verschmitzt. So als wüsstest du etwas was ich nicht weiß ("Warte nur, in 12 Jahren bin ich nicht mehr so brav!")Aber es geht dir gut, wir sind happy. Alles in Ordnung. Dein Gewicht ist erwartungsgemäß etwas gefallen und du stehst nun bei ca. 1480 g.

Montag 10.3.2008
Dir geht es prächtig du nimmst super zu und trinkst auch immer mehr Milch. Genauer - du willst auch immer mehr Milch. Der Sauger alleine ist dir schon lange nicht mehr genug. Du trinkst inzwischen aus dem Fläschchen!! Tolle News. Auch die Brust von der Mama hast du schon einmal probiert. Das war dann aber doch noch etwas anstrengend für dich! Am Abend sind wir super zuversichtlich dass wir dich bald mit nach Hause nehmen dürfen.

Dienstag 11.3.2008
Das haben wir uns wirklich anders vorgestellt. Eva hat mich gerade angerufen. Dein Bauch ist ganz hart. GAR NICHT GUT! Ich komme bald danach ins Krankenhaus. Du liegst im Bettchen - wir dürfen dich nicht rausnehmen. Du musst liegen bleiben um den Bauch zu entlasten. Weiters heist das strenge Diät (.......) Du bekommst Flüssigkeit durch die Sonde und das wars. Damit bist du aber ganz und gar nicht zufrieden und verlangst lautstark nach etwas für den Mund. Du schreist herzzerreißend. Mir blutet das Herz! Ich würde dir so gerne was geben, dich nehmen, dich halten, drücken - bewahren vor allem Unheil der Welt. Das Schlimmste dabei ist - ich kann nichts tun - überhaupt nichts. Eva geht es genauso. Nachdem sie schon länger da ist schicke ich sie nach Hause.

Wenn man zu lange im Krankenhaus bleibt, noch dazu ständig am Bett der kranken Tochter dreht man irgendwann durch weil man nichts tun kann. Anfänglich geht es mir noch so halb wegs ich sitze neben dir und schau dich an. Du regst dich manchmal so stark auf, dass eines dieser Bips-Dinger ständig Alarm schlägt. Kaum kommt man dann auf deinen Bauch an - sieht man förmlich wie dir das weh tut! Ich könnte plärren! Emma was kann ich tun - will ich schreien - aber nichts kann ich tun. Gegen 19:00 fahre ich nach Hause. Ich kann so ungefähr nachempfinden wie es deiner Mama geht. Die Nacht wir unruhig .... Eva und ich können nur warten. Mittwoch 12.3.2008
Wir rufen gleich in der Früh im Krankenhaus an. Dein Bauch ist unverändert - was zum Teil schon mal gut ist. Damit haben die Antibiotika Zeit zu wirken. Und das tun sie auch. Ich muss zwar in die Arbeit, deine Mutti hält mich aber am Laufenden. Es wird langsam besser. PFUUUUUUUU Durchatmen - und wie!! Nach der Arbeit gleich wieder zu dir. Dein Bauch ist am Abend schon bedeutend besser. Im Vergleich zum Vorabend sind es Welten. Du darfst zwar keine Milch trinken bekommst aber immer wieder mal mit Wattestäbchen etwas Tee in den Mund. Du schreist weit nicht mehr so viel. Auch deinen Bauch kann man angreifen ohne dass was passiert! Deine Mama und ich sind am Abend immer wie gerädert. Wir schaffen es gerade noch und zu einem Gasthaus zu schleppen. Danach fallen wir zu hause auf die Couch und schlafen total fertig ein.

Freitag 14.3.2008
Die Welt sieht schon wieder viel anders aus. Dir geht es so weit so gut. Bist die meiste Zeit ruhig und schläfst immer noch viel. Aber keine Verschlimmerung, Bauch ist ok - wir atmen durch.

Samstag 15.3.2008
Ich bin gerade vom Krankenhaus zurückgekommen. Mir brummt der Schädl.. die Luft auf der Station ist zum Schneiden. Heute war ein angenehmer Tag. Dir geht es gut auch wenn du nur ganz wenig trinken darfst (2 ml). Aber es passt und du bist wieder auf einem guten Weg. Die Ärzte meinen wenn alles wieder gut verläuft ist es gut möglich dass du in zwei Wochen nach Hause kommst. Das wäre dann der 27.3. Deine Mutti und ich können diesen Tag kaum noch erwarten

Sobald ich wieder etwas Zeit habe schreibe ich hier weiter!